

Im Tegelberggebiet hat sich mit der Drehhütte ein kleines Idyll erhalten. In herrlicher Landschaft, auf 1250 Metern liegt die Blockhütte, die einst als Unterkunft für die Holzfaller erbaut wurde. Später war sie für den Alphirten Sebastian Mohrher den Sommer über ein Zuhause.


1965 zog Eugen Müller mit seiner
1. Frau auf die Drehhütte und
baute die ehemalige
Holzerhütte nach und
nach zu einer Ausflugsgaststätte um.
Ohne Zufahrtsstraße
mußte damals alles
mit Pferden und
in Rucksäcken zur Hütte
hinauf getragen werden.
1971 mit dem Bau
einer Forststraße zur
effektiveren Bewirtschaftung
des Waldes, wurde
das Leben auf der
Drehhütte auch einfacher.
Der Bedarf für Haushalt
und Gaststätte wird
seitdem mit einem
Unimog und anderen
Allradfahrzeugen hinaufgefahren.
Bis 2007 wurde alles,
was auf der Rohrkopfhütte
(ca. 20 Minuten oberhalb der Drehhütte gelegen)
gebraucht wurde
noch ausschließlich
mit Pferden geliefert.
2007 wurde eine Forststraße gebaut, die auch die Beleieferung der Rohrkopfhütte im Sommer mit Kraftfahrzeugen ermöglicht.
Die Pferde waren auf der Drehhütte jetzt nur noch Hobby.
Leider konnten wir Müllerinnen uns das nicht mehr leisten und verkauften unsere beiden Wallache 2009 im Sommer.
Für Pferdeschlittenfahrten im Winter leihen wir uns Pferde aus, damit
diese Tradition noch aufrechterhalten werden kann.

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